Weltglückstag - DIY macht glücklich!

17. März 2015

DIY (do it yourself) macht glücklich! Das ist meine absolut feste Überzeugung! Am 20. März ist Weltglückstag und das nehme ich zum Anlass, um dem Glück, das in DIY-Projekten steckt näher auf den Grund zu gehen. Kein Scherz, dieser Tag (International Day of Happiness) existiert wirklich! Er wurde 2012 von der UN beschlossen und 2013 erstmals gefeiert.

Der DIY-Trend ist längst nicht mehr zu übersehen. Die Regale der Kioske sind mit verschiedensten Kreativzeitschriften prall gefüllt und in den Innenstädten wird so manch ein verstaubt geglaubter Stoff- oder Bastelladen zu neuem Leben erweckt. Im Internet sprießen ständig neue DIY-Blogs aus dem Boden und alle Welt pinnt und postet fleißig Inspirationen bei Pinterest, Instagram, Facebook und Co. Ja basteln und werkeln ist schon lange kein „Freak-Hobby“ mehr, sondern liegt voll im Trend!

Basteln macht glücklich


Wenn ich nach einem stressigen Tag nach Hause komme, finde ich es total entspannend noch etwas mit meinen Händen zu gestalten. Es ist einfach ein Ausgleich zum theoretischen Arbeiten tagsüber. Ich mag es kreativ zu sein und den Kopf von den Alltagssorgen zu befreien. Manchmal löst sich ein Problem, das mich den ganzen Tag beschäftigt hat, dabei auch wie von selbst, wenn ich nicht mehr aktiv daran denke... Als ich meine Masterarbeit geschrieben habe, habe ich zum Beispiel manchmal einen ganzen Tag über ein bestimmtes Problem nachgedacht und oft hat mich dann abends beim Kochen oder Basteln ein kleiner Geistesblitz getroffen und das Problem war gelöst. Klingt irgendwie etwas verrückt, ich weiß... So abgedroschen das klingen mag, aber beim Basteln ist manchmal eben auch der Weg das Ziel. 

Entspannung durchs Malen

Ich war schon immer ein DIY-Mensch, schon früher in der Schule, als es noch ziemlich uncool war, selbst zu stricken oder zu nähen. Da bekam man schnell den „Freak“ Stempel für sowas aufgedrückt. So richtig in Schwung kam der DIY-Trend wohl aber erst in den letzten Jahren, was auch nicht zuletzt am immensen Anstieg der Dawanda und Etsy Shops zu sehen ist. Auch ich habe mich irgendwann Ende 2011 entschlossen einen Dawanda Shop zu eröffnen, da ich so gerne genäht und gewerkelt habe, dass ich einfach viel zu viel von allem hatte. Den Shop sehe ich nicht wirklich als Job, denn ich produziere nichts nach Auftrag. Ich nähe oder stricke wozu ich gerade Lust habe und stelle es dann in den Shop. Wenn es dann jemand kauft, ist es umso schöner! Es muss ja gar nicht sein, dass jeder DIYler sein Hobby auch zum Job macht. Viele wollen das, aber ich finde, dass ein Hobby irgendwie seinen Zauber verliert, wenn es ein MUSS wird und mit Stress verbunden ist. Da wäre doch der entspannende Effekt dahin...

Entspannung durch Handarbeit

Irgendwie glaube ich, dass in fast jedem ein kleiner DIYler steckt. Auf so vielen Blogs habe ich gelesen, dass manche Bloggerinnen erst durch ihre Kinder wieder dazu gekommen sind etwas zu nähen, zu stricken, zu basteln und dass sie schon vergessen hatten wie viel Spaß es ihnen bereitet. Schlummert dieser Trieb etwas selbst schaffen zu wollen nicht in uns allen? Wird er im Alltag nicht viel zu oft unterdrückt?! Die Werbung suggeriert uns ja, dass wir alles kaufen können, was das Herz begehrt.... aber dieses Glück, das man beim Selbstmachen spürt, kann man eben nicht kaufen. Es gibt so viele Arten von DIYs, die einen werkeln gern mit Holz, die anderen mögen Handarbeit und wieder andere gärtnern oder kochen gerne usw... Irgendwas kann und mag fast jeder!

DIY macht glücklich

Aber zunehmend melden sich auch negative Stimmen gegen den DIY-Trend... Anfang des Jahres erschien im Zeit Magazin der Artikel „Entschleunigung: Die Welt ist mir zu viel“, worin aus soziologischer Sicht der DIY-Boom untersucht wird. Insbesondere im letzten Jahr sind auf der Welt viele, viele wirklich schlimme und unfassbare Dinge geschehen und natürlich möchte man nicht 24/7 nur Schreckensnachrichten hören, sondern auch mal kurz die Augen davor verschließen. Was ist denn daran bitte falsch?! Nicht-DIYler lassen sich zum Abschalten mit mehr oder weniger sinnvollen TV-Sendungen berieseln, lesen Bücher, gehen Angeln, treiben Sport... Hat nicht jeder irgendeine Methode, um mal kurz die Augen vor der Welt zu verschließen? Um mal kurz ein Gefühl von Frieden und Glück zu haben? Das Zeit Magazin geht sogar so weit, den DIY-Trend, der gewissermaßen mit einem Rückzug in die Häuslichkeit einhergeht, mit dem Biedermeier zu vergleichen. Ja wir DIYler mögen es unsere Wohnungen gemütlich einzurichten, wir mögen es zu dekorieren und wir mögen es fürs Kaffekränzchen selbst zu backen. Und? Was ist denn so verwerflich daran, wenn man sich zu Hause wohl fühlt, wenn man sich dort vom Alltagsstress erholen kann.

Meiner Meinung nach kann man nur geistig gesund bleiben, wenn man sich bewusst Auszeiten nimmt und mal eine kurze Zeit nur an sich denkt und macht, was einem Freude bereitet. Und nur ein gesunder Mensch kann in der Welt langfristig etwas verändern. Ohne kleine Auszeiten wird niemand glücklich und die Gefahr irgendwann durch ein Burn-Out völlig aus der Bahn geworfen zu werden steigt. Kleine (kreative) Auszeiten sind also wichtig!

Weltglückstag

Es gibt so viele Aspekte, wie DIY glücklich machen kann. Gibt es einem nicht ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass man ein Kleidungsstück selbst gemacht hat und es nicht von einem Kind unter grausamen Bedingungen irgendwo in Asien genäht wurde? Gibt es einem nicht ein schönes Gefühl, wenn man sieht, dass die selbst gesäten Pflanzen Früchte tragen? Oder wenn man genau weiß, was im Essen steckt, weil man es selbst zubereitet hat? Bei vielen DIYs werden auch Sinne angesprochen, die sonst den ganzen Tag vernachlässigt werden. Ich mag es unterschiedliche Materialien anzufassen, raues Holz, weichen Stoff, klebrigen Teig. Ich mag den Geruch von Vanille oder Kräutern in der Küche, von Farbe im Bastelzimmer oder von frischer Erde beim Bepflanzen des Balkons. Ich mag es, selbst gekochtes Essen bewusst zu schmecken und nicht einfach aus Zeitnot in mich hinein zu stopfen. Irgendwie macht das einfach glücklich! Manchmal haben DIYs auch fast schon einen therapeutischen Nutzen. Ist es nicht befreiend, wenn man wegen irgendetwas total sauer ist und seine Wut beim Teigkneten ein bisschen bändigen kann? Kennt ihr das? Dann sieht die Welt gleich schon wieder ein bisschen besser aus... Irgendwie gibt es doch für jede Stimmung das passende DIY. Häkeln oder Stricken finde ich zum Beispiel super, um den Kopf frei zu bekommen, denn irgendwie hat es einen sehr meditativen Charakter...

Welche Arten von DIYs mögt ihr gerne? Macht euch DIY (egal welcher Art) glücklich? Und warum? Oder habt ihr einen anderen Ausgleich und findet DIYs überflüssig?

Wenn ihr Lust habt, könnt ihr bis zum 30.03.2015 einen Post dazu schreiben und ihn hier verlinken. Bitte verlinkt (mit Backlink) nur Beiträge zu diesem Thema und nicht einfach nur eure selbst gebastelten Werke wie beim Creadienstag und Co. Ich bin schon gespannt, was ihr dazu sagt.




Kommentare:

  1. Danke Dörthi für diesen schönen Worte. Du sprichst mir aus der Seele.
    Beim Kochen und vor allem beim Backen kann ich fast alles um mich herum vergessen. Es gibt kein besseres Gefühl, als am Ende das fertige Backergebnis zu probieren oder jemanden damit eine Freude zu machen.
    Viky xxx

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  2. Besser könnte ich es nicht ausdrücken und mehr gibt es auch dazu nicht zu sagen. Du hast absolut recht damit, dass "Selbermachen" glücklich macht. Das war schon immer so und ist mitnichten eine neue Erfindung. Als ich jung war, und das ist schon ein Zeitchen her, gab es einen Strickboom und wir durften sogar während dem Unterricht und in den Vorlesungen stricken. Und zum Thema "unwichtig": genau umgekehrt ist es; es ist wichtig, dass man zufrieden ist und somit auch Kraft hat, etwas in der Welt zu bewegen.
    Herzlichst,
    Claudine

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  3. Das hast du schön und auch echt wahrheitsgetreu geschrieben!
    Ich bin deiner Meinung...
    Leider fehlt (mir zumindest) ab und an die Zeit, etwas Kreatives zu tun. Wobei ich doch weiß, dass ich während dem Nähen, Basteln oder malen/schreiben so richtig abschalten und runterfahren kann.
    Und das Gefühl, etwas ganz eigenes, Unikate, erstellt zu haben und es zu verschenken oder auch einem selbst zu Gute kommen zu lassen, ist unbeschreiblich!
    Liebe Grüße
    Jacqueline

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  4. Du hast so recht. Das Thema beschäftigt mich auch schon länger. Ich glaube ja, dass die DIYlerinnen oft viel bewusster an Konsum gehen, eben weil sie wissen, wie viel Arbeit Handarbeit bedeutet. Und weil sie sich vielleicht dadurch eher fragen, wie es sein kann, dass eine Hose (Arbeit und Material inklusive) acht Euro kostet?! Ich denke mal nach, was ich zu deiner Glücks-DIY-Party beitragen kann. LG mila

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  5. Sehr schöner Beitrag.
    Ich finde, DIY ist letzten Endes ein Hobby wie jedes andere auch. Man tut es, weil es einem Spaß macht. Dabei entstehen halt neue, selbsthergestellte Dinge (oder Kuchen!). Jeder hat so sein Hobby, das einige andere nicht verstehen. Ich verstehe zum Beispiel nicht, dass manche Leute wirklich ehrlich Spaß an Sport haben ;)

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  6. Du hast Recht, bei mir ist es ähnlich und Basteln und Kochen macht mich echt glücklich, wenn ich ein tolles Projekt gefunden habe, in das ich gerne Zeit investiere, dann kann ich abends manchmal gar nicht aufhören zu basteln, weil ich dann das Ergebnis endlich in den Händen halten will!!! Aber manchmal macht mich basteln nicht so glücklich, nämlich wenn ich eine super tolle Idee habe, die ich auf jeden Fall umsetzen will, es dann aber am Geld scheitert, weil die einzelnen Materialien dann leider ganz schön viel kosten. Aber das ist zum Glück eher selten der Fall!!!

    Liebste Grüße

    Jacqueline

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  7. Vielen Dank für diese Worte!
    Werkeln, Handarbeiten, Basteln - es macht einfach den Kopf frei für Neues und schafft Auszeiten.
    Mach weiter so!
    Liebe Grüße
    Julia

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  8. Also ich liebe, liebe es zu backen und zu kochen und mir Rezepte auszudenken, weil mich das entspannt und ich mich voll und ganz darauf konzentrieren kann. Ich merke selber, dass ich von den ganzen Nachrichten tausend Gedanken im Kopf habe und sie mir öfter bewusst nicht mehr anschaue. Aber es ist ja auch nicht so, dass es einen dann gar nicht mehr interessiert. Deswegen finde ich es auch super, wenn jeder etwas für sich findet, mit dem man sich auch mal ablenken kann. Immer schön kreativ bleiben ;) LG, Lisa

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  9. Du sprichst mir aus der Seele, Dörthe! Auch wenn ich nur hin und wieder dazu komme ein größeres Projekt zu starten, mache ich es mit Liebe und Hingabe. Es befreit meinen Geist.. grins! Herzlichst, Nicole (die Dich gerade auf ihre Leseliste gesetzt hat. Bis Bald!)

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  10. Sachen selbst zu kreieren hat tatsächlich etwas Befreiendes, das extrem glücklich macht. Besonders wenn das Resultat richtig toll geworden ist

    www.thefashionfraction.com

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  11. Gaaaanz lieben dank für diesen schönen Post liebe Dörthe!! Du sprichst mir echt aus der Seele! Für mich hat Kreativität ganz viel mit Spaß, Freude, Abschalten & Relaxen und vor allem viiiiel GLÜCK zu tun. Mit den eigenen Händen was schönes herzustellen - toll!! Ich werde den 20.03. ausgiebig feiern!!

    Liebste Grüße
    Nadja

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  12. DIY macht glücklich! Und wie! Ich gebe Dir vollkommen recht und den Artikel im Zeit Magazin muss ich mir mal ansehen. Ich überlege ob mir bis zum 30.03. etwas kreatives einfällt, dann bin ich dabei.
    Frühlingshafte Grüße
    Kerstin B.

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  13. Liebe Dörthe! Toller Beitrag :)
    Ich schließe mich den ganzen Kommentaren an, denn ich bin auch so ein Kind, das DIY-Liebe im Herzen trägt :D
    Es gibt wirklich ein schönes Gefühl auf eine Frage: "Das ist ja toll, woher ist das?" zu antworten: "Danke! Das habe ich selbst gemacht!" Ich glaube da sind wir und alle einig!

    Grüßlis,
    Izabela

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  14. Ich bin absolut deiner Meinung. Ohne DIY wäre ich längst nicht so ausgeglichen, wie ich bin. Am liebsten arbeite ich mit Stoff oder Garn. Beim Häkeln oder Stricken kann ich auch immer super abschalten und neue Energie tanken.

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  15. Liebe Dörthe,
    das ist ein wunderschöner und so wahrer Post! Danke dafür! Eine kleine Anmerkung von meiner Seite zum Vergleich mit dem Biedermeier: Es wird doch auch genug in Gesellschaft gewerkelt, neue Kontakte geknüpft und auch der Weg weg von Fernseher etc. Mit verkriechen hat DIY meines Erachtens, wie zur Biedermeier-Zeit, nichts zu tun.
    Liebe Grüße,
    Marina

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  16. Liebe Dörthe,
    ich sehe das genauso....ich liebe es irgendwas zu werkeln.
    Gerne mache ich was mit Holz, Papier oder Stoff.....
    Ich kann auch gut abschalten beim Kochen oder Backen, das ist wie meditieren für mich.
    Die freude über die Ergebnisse kann man nicht kaufen.
    Liebe Grüße
    Jen

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  17. Ein wirklich toller und ehrlicher Beitrag;) Es macht einfach Spaß kreativ zu sein und selbst etwas herzustellen;) Ob backen, basteln, schneidern usw. es ist erfüllend und man bekommt seinen Kopf frei vom normalen Alltags-Stress;).
    Ich folge Dir nun sehr gerne als neue Leserin;)
    Liebe Grüße
    Isa
    www.label-love.blogspot.com

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  18. WOW, dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
    Ich komme aus einer sehr kreativen Familie, bin daher als Kind schon sehr kreativ gewesen und bin es heute noch und sehr glücklich damit.
    Vielleicht fürchtet man den DIY-Trend inzwischen, weil Nachhaltigkeit dabei einen großen Stellenwert einnimmt und diese fördert nicht gerade den Kaufrausch und die damit weit verbreitete Wegwerfmentalität.
    Übrigens gibt es heute IMMER jemanden, der gegen irgend etwas Stimmung machen muss, ist doch schließlich auch mal ne Möglichkeit, um mal auf sich aufmerksam zu machen.
    Da zitiere ich doch ganz gerne Einstein, der zu sagen pflegte:
    Kreativität ist Intelligenz, die Spaß macht.
    Diesen Spaß lassen wir uns nicht nehmen.
    Liebe Grüße von Heike


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  19. Da habe ich doch direkt mal mitgemacht. Ehrlicherweise schlummert dieser Post nun schon seit einer Woche im Hintergrund. ;) Danke für den Anstupser. :) LG Julia

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  20. Und wie glücklich DIY macht! Danke für das LinkUp, liebe Dörte! Ich bin gespannt auf weitere Glücksgeschichten. Ganz liebe Grüße von Eike - Rosalie&me

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  21. Ich kann mich den anderen und dir eigentlich nur anschließen! Seitdem ich mir Zeit für kreative Dinge nehme und vor allem mein Blog führe, fühle ich mich auch im Beruf viel entspannter, sehe Sachen gelassener und habe durch das Tun auch mehr Ideen für Neues. Ähnlich wie 'Sommer im Herz' kann ich alles um mich herum vergessen, wenn ich bastel oder nähe und wundere mich hinterher, dass wieder zwei Stunden vergangen sind. Das ist ein Luxus, den man sich immer wieder gönnen sollte, denn schließlich leben wir doch nur einmal und sollten dem nachgehen, was uns Freude macht! Kritische Gedanken zu DIY kann ich nicht nachvollziehen, da schalte ich auch einfach auf Durchzug ^^
    Danke für deinen Post!
    Liebe Grüße
    Caroline

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  22. Wie schööön!! Danke für den Post, Dörthe! Du sprichst mir aus der Seele!! DIY macht wirklich glücklich!
    Ich hoffe, dass es schaffe, noch bis zum 30. März hier etwas zu verlinken!

    Ich habe Deinen tollen blog leider erst gestern über Julia entdeckt!

    Liebe Grüße,

    Elvan :-)

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  23. Liebe Dörthe....boah, was bin ich spät dran! Aber ich wollte unbedingt etwas dazu schreiben, denn ich LIEBE meine Werkeleien!
    Dein Beitrag hat mir sehr gefallen und heute habe ich es auch endlich geschafft, dazu einen Post zu schreiben, hab mich soeben verlinkt.
    Hab einen schönen Sonntag,
    Smilla

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  24. Hallo Dörthe,
    ich bin heute durch Smillas Post auf Deinen aufmerksam geworden.
    Ja, Selbermachen macht Spaß und zufrieden. Wichtige Gefühle, die man braucht.
    Ich finde es schlimm, dass solch renommierte Zeitungen diesen Trend als Rückzug von der Wirklichkeit beschreiben.
    So ein Quatsch, der Kreis der DIYler im Netz ist groß, dieser Austausch hat ja durchaus seine soziale Komponente.
    Anregungen und Wissen werden ausgetauscht und es entstehen dadurch auch private Kontakte.
    Und sich so ganz auf eine Sache einzulassen, nur im Hier und Jetzt zu sein ist doch genau das, was gestressten Menschen, die auf ein Burnout (eine Depression) hinsteuern empfohlen wird.
    Wenn ich eine Weile auf meinem Sofa gesessen habe und etwas gehandarbeitet habe, dann bin ich vollkommen entspannt.
    Glückliche ;o) Grüße
    Gudrun

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  25. Ich weiß nicht welchen Sinn es macht, über DIY herzuziehen. Vor allem als Zeitschrift/Magazin. Ich finde DIY ist super und 1000 mal besser als normaler Konsum. Ein selbstgenähtes Kleid wird man defintiv sehr viel mehr wertschätzen als ein 2,50 € Kleid von Primark, dass nach max. 2 Mal tragen in der Mülltonne landet. Nicht sehr umweltfreundlich. Von den Bedinungen, unter denen diese Klamotten genäht wurden, möchte ich gar nicht reden. Und wenn es ein Rückzug von der Wirklichkeit ist, dann ist es halt so. Aber dann wären kochen, sport, lesen, fernsehen (wie du ja schon sagtest) das ja auch. Sowas bescheuertes...! Ich finde DIY super. Leider mache ich das viel zu selten :( Ich habe mal versucht mir einen Rock zu nähen, das ist aber ziemlich daneben gegangen. Ich hab auch mal versucht mir einen Schal zu häkeln.. hab ich aber auch nie zu Ende gebracht. Wenn man kochen und backen auch als DIY ansehen möchte, dann mache ich immerhin das. :) Und ein Armband habe ich mir mal selber gemacht. Hach, jetzt habe ich Lust mal wieder ein Projekt zu beginnen hihi

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  26. Meine liebe Dörthe,
    was für ein wundervoller Post mit schönen Fotos!!! ♥
    Zuerst einmal: Ich wusste gar nicht, dass es diesen Weltglückstag gibt und noch schöner finde ich es, dass du diesen Tag zum Anlass für diesen wirklich tollen Beitrag genutzt hast – danke dafür :)

    Du sprichst so viel Wahres an: Klar, gibt es auch die Momente beim Basteln oder Werkeln, wo ich kurz vorm Verzweifeln bin, weil es nicht so wird, wie ich es mir im Kopf vorher vorgestellt habe. Aber das ist nicht dieses belastende Verzweifeln, sondern eher noch mehr ein Ansporn, noch kreativer und eine Alternativ-Lösung zu finden! Für mich ist es so wichtig, das machen zu können – denn erst dann komm runter und kann entspannen! Alles um mich vergessen, Alltag hinter mir lassen...

    Meine Süße, ich wünsche dir noch ein fantastisches Wochenende mit viel Sonnenschein,
    Rosy ♥

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  27. Hach. Durchatmen. Ein super Beitrag und so wahre Worte.
    Durch die kreativen Auszeiten hält man sein Leben in Balance. Zumindest geht es mir so. Ich entspanne, freue mich und es weiterzugeben, erfüllt mich. Viele Menschen suchen lange nach etwas vergleichbarem - nur in anderen Lebensbereichen.

    Weil Selbermachen glücklich machen tut! Mich für DIY zu rechtfetigen oder gar entschuldigen - never.

    Viel mehr Zeit mit glücklich sein verplemern :-)

    Liebste Grüße an dich, Sandra

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